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Körperbehinderte und chronisch kranke Jugendliche können im Berufsbildungswerk Sachsen eine Erstausbildung in 18 Ausbildungsberufen absolvieren. Zum Konzept des Dresdner Unternehmens gehören auch eine behindertengerechte Internatsunterbringung, eine ärztliche und physiotherapeutische Betreuung sowie sozialpädagogische und psychologische Beratung. Sport- und Freizeitangebote sollen die soziale Integration der Auszubildenden fördern.

Geschichte

1896 wurde auf einem Gelände im Dresdner Norden zwischen Wäldern und Weinbergen das Sächsische Krüppelheim/Maria-Anna-Kinderhospital (Namensgeberin Prinzessin Maria-Anne) gegründet. Initiator war der Arzt Dr. Klemm. Die Einrichtung lag zu Zeiten ihrer Gründung vor den Toren Dresdens. Aus dem Gründungsplan: Das Sächsische Krüppelheim soll umfassen: eine Erziehungs- und Bildungsanstalt,. eine Beschäftigungsanstalt,. Du erhältst umfassende Informationen über Ausbildungsbetriebe in ganz 51. eine Versorgungsanstalt. 1910 wurde das Sächsische Krüppelheim in "Sächsisches Krüppelheim, Königin Carola Stiftung" umbenannt. 1939 erfolgte eine erneute Umbenennung in "Sächsisches Heim für Körperbehinderte". Auch von 1939 bis 1945 lief der Betrieb der Einrichtung weiter. 1945 nach Kriegsende wurden auf dem Gelände die "Schwerbeschädigten Werkstätten Dresden" gegründet und 1962 eine neue Bezeichnung "Rehabilitationszentrum für Berufsbildung (RZB) Dresden" eingeführt. Ausgebildet wurden u. a. Bauzeichner, Zerspaner und Elektromechaniker. IG Metall Jugend Heidelberg. 1990 wurde die Berufsbildungswerk Sachsen gGmbH mit der "Stiftung Rehabilitation Heidelberg" (SRH) als Gesellschafter ins Leben gerufen. 1996 trat die Diakonische Gesellschaft zur Förderung der beruflichen Bildung gGmbH als zweiter Gesellschafter hinzu. Nach vielen Bauarbeiten stehen den jugendlichen Rehabilitanden nunmehr moderne Gebäude und Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Jugendlichen (Schwerpunkt körperlich Behinderte und chronisch Kranke)haben die Möglichkeit unter 18 Berufen zu wählen.